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Der ÖGB will die 24 h Betreuung verbessern

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Der ÖGB will die 24 h Betreuung abschaffen:

 In der Karwoche brachte sich der ÖGB mit der oben zitiert OTS Meldung – in der Presse online veröffentlicht - als völlig neuer Player in dieses Thema ein. Der ÖGB will die 24h Betreuung besser organisieren – für die Betreuerinnen und für die Familien!

Der ÖGB sieht in dem aktuell praktizierten Modell die latente Gefahr, dass selbständige Unternehmerinnen die 24h Betreuung anbieten, ausgenutzt werden.

Wie die Verbesserung letztendlich aussehen sollte, diese Antwort ist der ÖGB offiziell noch schuldig geblieben.

Das aktuell praktizierte und praktikable Modell, dass die Betreuerin einen Gewerbeschein der Personenbetreuung besitzt und den Standort beim Arbeitsplatz hat, soll verbessert werden.

Wir sind der Ansicht, dass das Modell aufgrund mehrerer Aspekte keinen Reformbedarf aufweist:

Die Gewährung der Förderung durch das Bundessozialamt ist mit dem praktizierten Modell verwoben – die Voraussetzungen die die Betreuerin erfüllen muss, dass eine Familie die Förderung bekommt, sind ein Gewerbeschein, eine Versicherung und den Standort des Gewerbes bei der Familie.

Auf Nachfrage bei der Pressestelle beim ÖGB konnte ein Redakteur zwar die Position bestätigen, allerdings die konkreten Vorstellungen, wie die Verbesserungen aussehen sollten sind noch nicht ausgearbeitet.

Dass der ÖGB sich vorstellt, das Modell mit den selbständigen Unternehmerinnen für Agenturen wie Elsner Pflege zu erschweren bzw. abzuschaffen, wurde bestätigt. Der  Gewerkschaftsbund  tendiert dahin, dass das bekannte Modell nur mit „ gemeinnützigen Vereinen“ wie Caritas, Volkshilfe und dergleichen forciert werden soll. Als Grund für diese Position wurden von dem Redakteur die mögliche Kontrolle dieser Vereine angeführt.

Als Agentur die naturgemäß eine konträre Position vertritt, muss man sich die Frage stellen warum der ÖGB sich dieses Themas plötzlich annimmt.

2008 wurden die Betreuerinnen legalisiert, nachdem unter anderem, bekannte Persönlichkeiten aus der Politik die Damen illegaler Weise beschäftigt hatten. Die Gefahr der Ausnützung der Damen war auch zu diesem Zeitpunkt gegeben. 2013 wird das Thema für den ÖGB interessant, klarweise hat man in den Jahren dazwischen einige Fälle, in denen die Damen unter unwürdigen Verhältnissen gearbeitet haben, aufgedeckt.

Wir denken die Fälle hatte es schon früher gegeben – darum die Frage - warum plötzlich die Position des ÖGB?

Wir können nur vermuten.

Unsere Agentur ist garantiert eine der Transparentesten.

Unsere Damen wissen genau was sie verdienen – sie rechnen mit der Familie direkt ab, die Familie weiß exakt wohin jeder Euro, den sie für die Betreuung ihrer Angehörigen ausgeben, fließt.

Ein weiteres Kernthema unserer Firmenphilosophie ist die Regionalität: Es gibt einen Ansprechpartner, der im Schnitt für maximal 3 Bezirke zuständig ist. Das bedeutet für die Familien und ebenso für die Betreuerinnen, dass der Ansprechpartner für die Belange beiderBeteiligten verantwortlich ist. 

Das gewährleistet, dass der Arbeitsplatz und die Bedingungen unter denen die Betreuerinnen arbeiten, bekannt sind und somit kontrolliert werden.

Unsere Philosophie ist es, eine Balance zwischen den Bedürfnissen der betreuungsbedürftigen Person, der Familie und der Betreuerin zu finden, bzw. dahingehend einzuwirken.

Der ÖGB ist der Meinung, dass nur „gemeinnützige Vereine“ eine solche Qualität gewährleisten können. Wir können behaupten, dass wir garantiert dieselben Standards anwenden, wenn nicht teilweise die Höheren.

Uns ist klar, dass es unmöglich ist für jede Betreuerin den perfekten Arbeitsplatz zu finden, es werden immer wieder Schwierigkeiten auftreten, auch bei uns.

Einige Damen, die durch uns vermittelt wurden, sind vorher durch „gemeinnützige Vereine“ an Familien vermittelt worden. Die Betreuerinnen waren mit den Arbeitsbedingungen nicht immer zufrieden - Hauptkritikpunkt der Damen war die Bezahlung.

Die Familien, die die Betreuung über die „gemeinnützigen Vereine“ organisier(t)en oder Angebote erhalten haben,  wechselten auf Grund der hohen Kosten zu einer gewinnorientierter Agentur wie wir es sind.

Unsere Agentur zählt zu den kostengünstigen  und die Familien beginnen die Betreuung deshalb über  Agenturen wie die unsere, die Dienstleistung verstärkt nachfragen.

Man könnte glauben, dass die Position des ÖGB mit dem Umstand zu tun haben kann, dass diese „gemeinnützigen Vereine“ eine sinkende Nachfrage zu verzeichnen haben und nun versuchen das Thema über diese Kanäle zu ihren Gunsten zu beeinflussen.

Zugegeben ein gewagter Gedanke, aber vielleicht beinhaltet er ja einen kleinen Kern Wahrheit.

Wir wollen unserer Mitbewerbern kein schlechtes Zeugnis ausstellen, aber der Zeitpunkt so einer Wortmeldung verwundert.

Unsere Agentur steht für Transparenz und Fairness - wir wollen diese Dienstleistung für alle Beteiligten so vernünftig wie möglich abwickeln und vor allem uns nachhaltig etablieren.

In erster Linie sollen unsere Damen fair bezahlt werden, denn diese verrichten den schwersten Teil der Arbeit.Die Kosten versuchen wir in einer, für den Durchschnittsbürger, leistbaren Bandbreite zu halten.

Dies alles funktioniert, wenn wir als Vermittler für unsere Dienstleistung einen fairen Preis verlangen.

Unsere Agentur hat sich zum Ziel gemacht, die Dienstleistung nachhaltig abzuwickeln, zur Zufriedenheit aller Beteiligter. Deshalb sind wir an entsprechenden Arbeitsbedingungen unserer Damen interessiert, denn nur motivierte Betreurinnen garantieren in letzter Konsequenz die angestrebte Nachhaltigkeit. Die Betreuerinnen werden mit entsprechenden Arbeitsbedingungen und vor allem mit einem fairen Honorar motiviert.

Wir sind grundsätzlich für jede Verbesserung in diesem Bereich, aber die darf auf keinen Fall zu Lasten der Betreuerinnen und/oder der Familien passieren.

Die Verbesserung für die Betreuerinnen nur dahingehen anzusetzen, dass die Dienstleistung nur über einen ¨gemeinnützigen Verein¨ zu beziehen wäre, ist zu wenig.

Einer der Effekte die dieser Ansatz  mit sich bringen würde, ist eine Art Monopolstellung, die diese ¨gemeinnützigen Vereine ¨ dann innehätten. Der Druck kostendeckend zu arbeiten, würde wahrscheinlich auf die Klienten weiter gegeben werden. Die Versuchung mit derselben Verwaltungsstruktur Gewinne zu machen, würde schlussendlich auch die Betreuerinnen treffen.

Wir halten diese Position des ÖGB für nicht ausgegoren - Wer soll die gemeinnützigen Vereine und vor allem wie kontrollieren? Die ¨gemeinnützigen Vereine¨ müssen kostendeckend arbeiten, das muß bezahlt werden.

Nach unserer Einschätzung würde die Vielfalt und vorallem der Wettbewerb unter den Agenturen gestoppt werden - man hätte noch einige wenige Anbieter zur Auswahl. Die Preise für die Dienstleistung würden mit großer Wahrscheinlichkeit steigen - somit würden die Familie zu Kassa gebeten und die Betreuerinnen, da sie wahrscheinlich nicht dasselbe Honorarniveau halten könnten.

Man könnte das noch fördern, durch zusätzlich öffentliche Mittel aber aus welchem Grund sollte man das machen, wenn es schon bestens funktionierende Konstellationen gibt? 

 

 

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Gast Mittwoch, 05 August 2020

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