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24h-Knabl Blog

Blog zum Thema Pflege und die Versorgung von Pflegebedürftigen Menschen im eigenen Zuhause.

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Artikel in der TT vom Sonntag den 28.01.2013

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Wieder einmal wird über die 24 h Betreuung in den Medien berichtet. Tendenziell wird mit jeder Zeile in diesem Bericht die 24h Stundenbetreuung in den Dunstkreis von Sklavenarbeit gestellt. 

Es ist uns ein Anliegen diese Dienstleistung sachlicher zu betrachen und zu analysieren. 

Fakt ist, dass unsere Gesellschaft ohne diese Dienstleistung nicht im Stande wäre, den betroffenden Familien die benötigte Hilfeleistung anzubieten. Weiters ist es nicht möglich mit einheimischen Kräften zu einem, für die betroffenden Familien leistbaren Preis, die Dienstleistung anzubieten. Die Sozialsprengel decken mit mobilen Heimhilfen die stundenweise Betreuung ab, aber stoßen bei 24h Betreuung an ihre Grenzen. 

Die (vorwiegend) Frauen, die aus den neuen EU - Staaten zu uns kommen um diese Arbeit zu verrichten, kommen im Vergleich zu unseren Standarts aus sehr bescheidenen Verhältnissen und suchen legitimer Weise nach Verdienstmöglichkeiten. Fakt ist, dass die Damen freiwillig kommen, sie werden nicht gezwungen, die Motivation ist die Aufgabe und das Geld das sie verdienen. 

 Ab dieser Zeile schreiben wir nur über die Standarts und Abläufe als Kooperationspartner von Elsner Pflege. 

Wir wissen, dass es hier seitens unserer Mitbewerber verschiedenen Zugänge gibt. Wir wollen diese Dienstleistung fair und transparent abwicklen. Transparent bedeutet, dass alle Beteiligten wissen wer wieviel verdient.

Bei unserer Agentur verdienen die Damen je nach Schwere des Einsatzes für vier Wochen 1200 - 1300 €, Fahrt, Kost und Logis inklusive. Unsere Damen sind nur für die Betreuung zuständig, wir bewerten die Einsätze nicht nach den Pflegestufen. Die Darstellung, dass je nach Pflegestufe die Betreuung mehr Geld kostet, suggeriert den Familien, dass der Preis bei einer höheren Pflegestufe,mit einer besser ausgebildeten Kraft einher geht.

Bei einer, nach österreichischen Standart, ausgebildeten Krankenschwester ist das gerechtfertigt. Bei einer Krankenschwester, auch in wenn sie im Ausland ausgebildet wurde, ist das noch machbar, aber wenn es Betreuungskräfte sind sollte sich derjenige der die Dienstleistung beanspruchen muß/will genau informieren. Denn eine notwendige medizinische mobile Pflege kann nur durch fachkundiges Personal garantiert werden.   

Bei schweren Demenzfällen, die beispielsweise aggressiv sind, oder sehr aktiv , bekommen unsere Frauen noch Zulagen im Bereich von 100 bis 200 Euro (für vier Wochen). Die Damen sind versichert und trotzdem gehört unsere Agentur zu den kostengünstigsten. 

Weiters wickeln wir die Dienstleistung nicht nur über Telefon ab, nein, wir sind in enger Kooperation mit den lokalen Sozialsprengeln, die um die Umstände der betroffenen Familien bescheid wissen. Der Sozialsprengel ist weiters eine fundamentale Instanz in der mobilen Pflege, der professionell abwegen kann, ob eine 24h Betreuung notwendig und ausreichend ist. Wenn nötig und von der Familie gewünscht, kann der Sprengel die medizinische Pflege abwicklen und unsere Damen sind für die 24h Betreuung verantwortlich. Mit dieser Konstellation ist die medizinische Pflege in professionellen Händen und eine permanente Qualitätskontrolle der Betreuung gewährleistet.  

Hier wird von uns in jedem Gespräch hervorgehoben, dass die Kernkompetenz unserer Damen in der Betreuung liegt und keines Falls in der medizinischen Pflege. Die Damen verfügen über keine, nach österreichischem Recht anerkannte Ausbildung, sehr wohl aber über Erfahrung im Umgang mit betreuungsbedürftigen Menschen. Die Betreuuerinnen dürfen aus rechtlicher Sicht in etwa die gleichen Tätigkeiten durchführen wie ein Familienangehöriger, dahingehend sind die Damen instruiert. 

So kann man als seriöse und regional verankerte Vermittlungsagentur gemeinsam mit den örtlichen Sozialsprengeln die Kompetenzen verbinden und den Familien umfassende Hilfe anbieten, die sich mit einem Heimplatz vergleichen lässt.

Das Thema Heimplatz Daheim haben wir schon früher in diesem Blog behandelt.  

Die Dienstleistung der Vermittlung funktioniert nicht unbedingt ähnlich, wie die Vermittlung von inländischem Pflegepersonal. Die großen Unterschiede liegen in der Mentalität und vorallem in den Standarts und zwar in jeder Hinsicht. Es unerlässlich Aufzeichnungen über die vermittelten Damen zuführen, um deren Softskills zu kennen. Denn die Agenturen in den neuen EU Ländern setzen andere Prioritäten, bedeutet sie wollen Geld verdienen, auch auf Kosten des Erfahrungsstandarts der Betreuuerinnen. 

Die Kompetenzen um die Vermittlung auf professionelle Weise anzubieten, erarbeitet man sich langsam und zeitaufwendig. Die Dienstleistung der Personenbetreuung und auch die Vermittlung von solchen Kräften ist immer mit Emotionen verbunden. Am Anfang steht die menschenfreundliche Komponente im Vordergrund, aber es ist auch ein Geschäft. Das ist ein Punkt den wir auch hervorheben möchten. 

Am Anfang sind die Erwartungen an die Betreuuinnen immer auch mit caritativem Hauch versehen, aber man sollte nicht vergessen, dass die Betreuuerinnen auch wegen des Geldes kommen. In der Bewerbung der Dienstleistung wird das nicht zu lesen sein, aber spätestens beim persönlichen Gespräch sollte das kommuniziert werden.

Aus unserer Sicht und auch aus Sicht der Großteil unserer Damen, gehört die Dienstleistung, vorrausgesetzt sie wird fair und transparent durchgeführt, keinesfalls in den Dunstkreis der Sklavenarbeit. Es ist nicht fair, dass in einem Artikel das Bild einer Agentur, bei der die Familie an die 2000 Euro bezahlt und 800 Euro kommen bei der Betreuuerin an, als übliche Vorgangsweise der Vermittlungsagenturen plakativ dargestellt. Wir arbeiten transparent und fair, aber halten den Vergleich mit der Sklavenarbeit für entbehrlich.     

Unsere Damen sind selbständige Unternehmerinnen nach österrreichischem Gewerberecht und schließen standartisierte Werksverträge nach österreichischem Recht ab.

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